1912-2012

100 Jahre Marienaltar in St. Judas Thaddäus

Das wichtigste in einer Kirche sind die Gottesdienste und die Gläubigen. So unterscheidet sich das Gotteshaus von anderen Gebäuden. Zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Menschen sind die Kirchen ausgestattet, vornehmlich mit einem oder mehreren Altären. Für die Kirche St. Judas Thaddäus, erbaut 1898 bis 1900 und 1909 bis 1910, wurden seit 1909 drei Schmuckaltäre aus den Wieden- brücker Altarwerkstätten vorgesehen. Nicht angefertigt wurde für den Chorraum der Hochaltar, hergestellt aber ein St. Judas Thaddäus Altar (abgebrochen 1957) und 1912 der Marienaltar, beide als Seitenaltäre. Der Marienaltar steht heute im Chorraum und ist der Blickfang im Innern der Kirche. Der Altar hat Schnitz- werke im Mittelteil und zur Bekrönung und zwei Altarflügel mit Gemälden auf der Vorderseite und Rückseite. Gemäß der Liturgie werden die Altarflügel in der Adventszeit und in der Fastenzeit geschlossen. Dann ist auf einem der Altarflügel die Darstellung des biblischen Berichts vom Besuch Marias bei Elisabeth zu erblicken.

Einmalig ist, dass in diesem Gemälde auch die Kirche St. Judas Thaddäus in Buchholz zu sehen ist.