Pastor Johannes Elsner feierte sein 50 jähriges Priesterjubiläum

Unser Pastor im Ruhestand, Pastor Johannes Elsner, blickte am 29. Juni 2012 auf 50 Priesterjahre zurück.

Mit einem Festgottesdienst in der überfüllten Kapelle des St. Anna Krankenhauses, den er gemeinsam mit Weihbischof Ludger Schepers und unserem Pfarrer Roland Winkelmann, zusammen mit seiner Familie, seinen Freunden und vielen Gemeinde- und Pfarreimitgliedern feierte, wurde sein unermütlicher priesterlicher Einsatz gewürdigt. Bei dem anschließendem Empfang hatten dann alle noch die Möglichkeit ihm persönlich zu gratulieren und für seinen Einsatz zu danken.

50 Jahre Priester sein bedeutet vor allem 50 Jahre Dienst am Menschen, offen sein für die Nöte und Sorgen der anvertrauten Gemeindemitglieder, vielmaliges Einarbeiten und Kennenlernen neuer Gemeinden angefangen als Kaplan 1962 in St. Antonius, Essen - Fronhausen, weiter über St. Gabriel, Duisburg - Neudorf von 1964 - 1969 und St. Barbara, Gelsenkirchen - Buer - Erle nach wiederum St. Barbara in Duisburg - Hamborn. 1978 wurde er dann Pfarrer der Gemeinde Herz - Mariä in Essen - Altenessen. Seit etwa 21 Jahren, also seit 1991 ist er nun hier in unserer Gemeinde als "Un"ruheständler immer noch aktiv.

Wer sein 50jähriges Dienstjubiläum feiert, der kann nicht mehr ganz jung sein. Wer jedoch mit ihm über wichtige Fragen des Glaubens persönlich gesprochen hat, ist überrascht, wie modern und somit jung seine Ansichten sind. Viele Gruppen und Verbände haben ihn nicht nur deshalb gerne zu Gesprächen eingeladen. Aber auch sonst hat er in der Gemeinde tatkräftig mitgeholfen, sei es in der Feier der Messe in einer unserer Kirchen, sei es durch die Begegnung mit Kranken und Sterbenden, sei es bei manchen Geburtstagsbesuchen. Überall ist er ein gern gesehener Gast.

Seit einiger Zeit wohnt Pastor Elsner nun im Malterserstift St. Hedwig am St. Anna Krankenhaus in Duisburg-Huckingen. Das hindert ihn aber nicht daran, von Zeit zu Zeit gemeinsam mit unseren Seelsorgern in St. Judas Thaddäus die Heilige Messe zu halten.
Das er in all den Jahren seinen Humor nicht verloren hat, wurde in seiner kurzen Ansprache zu Beginn des Festgottesdienstes deutlich. Bekanntlich hat unsere Nationalmannschaft am Tag zuvor das Halbfinalspiel gegen die italienische Nationalmannschaft verloren. Pastor Elsner berichtete, dass er seiner Pflegerin, Schwester Maria, am Morgen darauf hingewiesen hatte, sie möge doch bitte doch nicht so gut gelaunt sein, denn immerhin hätte Deutschland ja verloren. Die Schwester erwiderte ihm, dass das ja gerade der Grund dafür sei, ob er denn nicht wüsste, dass sie Italienerin ist.
 

Festgottesdienst und Empfang

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