kfd Halbtagesausflug nach Roermond/Holland

05. September 2018

Bei gutem Wetter starteten am 5. September  44 Frauen zum Halbtagsausflug nach Roermond. Nach einem kurzen Fußmarsch zum Munsterplein = Münsterplatz gab es zunächst im Restaurant Munsterhof Kaffee und Kuchen. Stadtführer zeigten anschließend in zwei Gruppen die historische Innenstadt.

Roermond ist eine stimmungsvolle niederländische Stadt mit einer reichen Kulturgeschichte. Sie hat ein denkmalgeschütztes Stadtensemble und ist stolz auf seine zahlreichen Denkmäler. Ausgangspunkt für die Stadtführung war der Münsterplatz mit der Münsterkirche und dem Musikpavillon auch Kiosk genannt. Dieser Kiosk wurde vom Architekten Pierre Cuypers entworfen , dessen Statue auch auf dem Münsterplatz steht. Unter der Leitung von Pierre Cuypers fand die Restaurierung der Munsterkerk im 19. Jahrhundert statt. Die Kirche entstand als Teil einer um 1218 von Graf Gerhard IV. (Geldern) gestifteten Zisterzienserinnenabtei. Da sie als Grablege für das geldrische Grafenhaus dienen sollte, wurde sie besonders aufwendig gestaltet; bestattet wurden hier allerdings nur der Stifter und seine Frau.

Die Altstadt beherbergt mit ihren stimmungsvollen Plätzen einen Schatz an historischen Bauwerken wie z.B. Kirchen und alte Handelshäuser. Der historischen Kern hat interessante Sehenswürdigkeiten, und zeichnet sich durch attraktive Geschäfte aus.

Die Limburger Stadt Roermond hat ihre reiche Geschichte vor allem ihrer zentralen Lage in der Euregio zu verdanken. Die Stadt liegt an der Rur und unweit der Maas. 1338–1342 wurde der Lauf der Maas künstlich um ca. 7 km an die Stadtgrenze Roemonds verlegt und damit auch die Rurmündung.

Roermond erhielt 1232 die Stadtrechte. Im späten Mittelalter entwickelte sich Roermond zu einer wichtigen Handelsstadt und wurde sogar Hansestadt.    Außerdem war Roermond die Hauptstadt des Herzogtums Gelre. Durch die Jahrhunderte hindurch stand Roermond unter der Herrschaft von fünf Ländern: Spanien, Frankreich, Österreich, Deutschland und schließlich das Königreich der Niederlande. Aufmerksame Beobachter erkennen die Einflüsse der verschiedenen Herrscher in der Stadt. Seit 1559 ist die Stadt Bischofssitz von Limburg.

Die Stadtführung endete am Marktplatz unweit der St. Christoffelkathedrale,  die bereits für Besucher geschlossen war.

Zwei Damen verließen nach kurzer Zeit die Gruppe, da  ein Schuh auseinanderfiel und leider ein neues Paar Schuhe hermusste.

Nach der interessanten Führung, gab es noch genügend Zeit die Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden.

Die Rückreise im Bus verlief aufgrund anregender Gespräche aller wie im Fluge.

Der Ausflug in Bildern

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Frauenabendmesse in St. Judas Thaddäus

20. September 2018

Am 20.9.18 bereitete die neue kfd-Gruppe Stella Maris sehr engagiert die Frauen-Abendmesse vor. Über 60 Teilnehmerinnen konnten anhand einer Geschichte das Chaos einer von Menschen geschaffenen Schöpfungsgeschichte verfolgen und bekamen so die Wichtigkeit von Zusammenhalt, Fürsorge, Vertrauen und Liebe vor Augen geführt. Jede konnte einen für sie wichtigen Aspekt auf einem Blütenblatt notieren und damit die Sonnenblume im Altarraum zum Erblühen bringen. Auch die anschließende Stunde der Begegnung war ein voller Erfolg. Vielen Dank an die jungen Frauen!